Was kostet ein SEO-Audit? Der ehrliche Preisvergleich
Die Spanne am Markt reicht von unter 500 bis über 10.000 Euro — für etwas, das überall gleich heißt. Der Preis sagt dabei weniger über die Qualität aus als darüber, was Sie eigentlich kaufen: einen automatischen Toolbericht, die Arbeitszeit eines Menschen oder eine Entscheidungsgrundlage. Diese Seite ordnet die Preisklassen ein und zeigt, welche Fragen Sie einem Anbieter stellen sollten, bevor Sie beauftragen.
Drei Preisklassen — und was dahintersteckt
Marktsegment bis 500 €
Fast immer ein automatisierter Toolbericht. Ein Crawler läuft über die Website und listet, was er findet: fehlende Meta-Descriptions, langsame Bilder, defekte Links. Nützlich als erster Blick — aber ohne Gewichtung. Sie erfahren, was auffällt, nicht, was davon Ihren Umsatz kostet.
Marktsegment 500 bis 5.000 €
Hier arbeitet ein Mensch. Die Toolausgabe wird geprüft, eingeordnet und in eine Reihenfolge gebracht — abgeglichen mit Ihrem Markt, Ihren Wettbewerbern und Ihren Zielen. Für kleine und mittlere Unternehmen ist das der Bereich, in dem ein Audit tatsächlich Entscheidungen ermöglicht.
Marktsegment über 5.000 €
Konzernniveau: mehrsprachige Domains, Shops mit sechsstelligen Artikelzahlen, komplexe Migrationen, mehrere beteiligte Abteilungen. Für einen Mittelständler mit 30 Seiten ist das kein besseres Audit, sondern ein anderes Produkt.
Bei findmebetter beginnen die Audits im mittleren Bereich und enthalten immer beides — klassische Google-Sichtbarkeit und KI-Sichtbarkeit. Die aktuellen Stufen stehen auf der Paketseite.
Warum zwei Angebote so weit auseinanderliegen
Größe der Website
20 Seiten prüfen sich anders als 20.000. Entscheidend ist nicht die Seitenzahl allein, sondern die Zahl der Muster: Ein Shop mit 5.000 gleich aufgebauten Produktseiten ist schneller geprüft als 200 handgebaute Einzelseiten.
Analysebreite
Nur Technik? Oder auch Inhalte, Backlinks, lokale Sichtbarkeit und KI-Präsenz? Jeder Bereich bedeutet eigene Datenquellen und eigene Auswertung — und ist der häufigste Grund für Preisunterschiede bei scheinbar gleichem Angebot.
Wettbewerbsdichte
In einem umkämpften Markt reicht es nicht zu wissen, was auf Ihrer Seite fehlt. Sie müssen wissen, was die Konkurrenz besser macht — das ist zusätzliche Recherche.
Tiefe der Empfehlung
„Ladezeit optimieren“ ist keine Empfehlung, sondern eine Beobachtung. Der Unterschied liegt darin, ob jemand sagt, welches Element auf welcher Seite welchen Effekt hat — und was es kostet, das zu beheben.
Wer es ausführt
Freelancer, Kleinagentur oder Beratungshaus unterscheiden sich im Stundensatz erheblich. Für einen Mittelständler ist die teuerste Variante selten die passendste.
Was danach passiert
Manche Audits enden mit dem PDF. Andere enthalten ein Abschlussgespräch, in dem Ergebnisse erklärt und Prioritäten geklärt werden. Das ist der Punkt, an dem aus einem Bericht eine Entscheidung wird.
Sechs Fragen, die Angebote vergleichbar machen
SEO-Audits sind schwer zu vergleichen, weil jeder Anbieter etwas anderes darunter versteht. Diese Fragen schaffen Klarheit — und die Antworten sagen oft mehr über die Qualität aus als das Angebot selbst.
Was genau bekomme ich?
Ein PDF? Eine Tabelle? Ein Gespräch? Lassen Sie sich ein anonymisiertes Beispiel-Audit zeigen. Wer keines vorlegen kann, hat vermutlich keines gemacht.
Wie viele Stunden stecken drin?
Seriöse Anbieter können das beantworten. Die Zahl im Verhältnis zum Preis verrät, ob ein Mensch gearbeitet hat oder ein Tool.
Sind die Maßnahmen priorisiert?
Eine Liste mit 140 Punkten ohne Reihenfolge ist keine Hilfe, sondern eine Belastung. Verlangen Sie eine Sortierung nach Aufwand und Wirkung.
Ist KI-Sichtbarkeit enthalten?
Immer mehr Recherchen beginnen in ChatGPT oder Perplexity statt bei Google. Ein Audit, das das ausklammert, prüft nur noch die halbe Sichtbarkeit. Mehr dazu im GEO-Audit.
Wer setzt die Maßnahmen um?
Klären Sie vorher, ob Sie ein Audit kaufen oder den Einstieg in eine laufende Zusammenarbeit. Beides ist legitim — nur sollten Sie wissen, was davon Sie gerade unterschreiben.
Was passiert nach dem Bericht?
Gibt es eine Nachbesprechung? Eine Rückfragemöglichkeit? Eine Kontrolle nach drei Monaten? Ohne das verpufft auch ein gutes Audit.
Audit oder laufende Betreuung — was ist wann sinnvoll?
Ein Audit ist eine Momentaufnahme mit Handlungsempfehlung. Es lohnt sich, wenn Sie vor einer Entscheidung stehen: ein Relaunch steht an, die Rankings sind ohne erkennbaren Grund gefallen, eine Agentur soll gewechselt werden, oder Sie wollen vor einer Investition wissen, wo Sie überhaupt stehen.
Es lohnt sich nicht, wenn niemand die Ergebnisse umsetzen kann. Ein Audit, das im Postfach liegen bleibt, ist teurer als gar keines — dann ist eine laufende Betreuung mit kleinen, kontinuierlichen Schritten der ehrlichere Weg.
Einen ersten Eindruck ohne Kosten und ohne Verpflichtung gibt der KI- und SEO-Sichtbarkeits-Check — Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags.
SEO-Audit-Kosten — kurz beantwortet.
Was kostet ein SEO-Audit für ein kleines Unternehmen?
Gibt es kostenlose SEO-Audits?
Wie lange dauert ein SEO-Audit?
Woran erkenne ich ein schlechtes Audit?
Lohnt sich ein Audit, wenn ich schon eine Agentur habe?
Was ist der Unterschied zu einem GEO-Audit?
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